Piratenpartei Kärnten lehnt Mitarbeit an Wahlplattform ab

Piraten handeln stets transparent:  Am Montag, den 22. Oktober, wurden die Kärntner Piraten eingeladen, über eine mögliche Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Wahlplattform aller Kleinparteien in Kärnten bei der kommenden Landtagswahl zu diskutieren.

Das Treffen fand statt, obwohl die Piratenpartei schon zuvor ihre Haltung – gemäß den Beschlüssen der letzten LGV – klar dargelegt hatte.

Da beim tatsächlichen Treffen dann von vornherein festgelegt wurde, dass es um eine Gründung einer eigenen Wahlplattform gehe, samt konkreten Vorstellungen zu einem/einer künftigen SpitzenkandidatIn, haben wir dieses Gespräch abgebrochen. Ein genaues Protokoll dazu gibt es hier.

9 Kommentare

  1. 1
    Franz Josef Pepe Lesjak

    hallo
    die veröffentlichung von namen der teilnehmenden am gespräch zur wahlplattform vom 22.10.2012 ist NICHT gestattet!
    die frage nach dem einverständnis zu einer ERSTELLUNG eines protokolles wurde von seiten der piraten gestellt und von allen teilnehmerInnen mit „ja“ beantwortet.
    die frage nach veröffentlichung dieses protokolles wurde NICHT gestellt und daher kann es auch keine zustimmung geben.
    das veröffentlichen der namen der teilnehmer erfolgt ebenso OHNE zustimmung dieser und ist daher ebenso untersagt.
    mit dem ersuch um umgehende rücknahme dieser veröffentlichung
    verbleibe ich
    mung
    franzn josef pepe lesjak

  2. 2

    Als Autor des Berichtes habe ich diesen Kommentar erstmal einfach freigeschaltet, ohne ihn weiter zu kommentieren.

  3. 3

    Nach Rücksprache sowohl mit Landesvorstand als auch dem Bundesvorstand und der Bundesgeschäftsführung habe ich soeben die Namen der teilgenommenen Personen, ausser den Piraten, sowie Namen möglicher Kandidaten aus dem Protokoll herausgenommen.
    Ich versuche damit den Kompromiss, einerseits mit möglichst vielen, auch politischen Konkurrenten, gut Freund zu bleiben und andererseits der Verpflichtung gegenüber dem Transparenzprinzip der Piraten. Wir Piraten führen über alles Protokoll, was wir tun, und veröffentlichen es, denn es geschieht im Namen aller Parteimitglieder. So muss Basisdemokratie.
    Ahoi.

  4. 4
    Gerald Murer

    Besten Dank.
    Einen Namenseintrag hast du übersehen (was mir jetzt aufgefallen ist). Aber ich denke, das schaffst du auch noch 😉
    Transparenz in Ehren – ich finde es aber trotzdem nicht in Ordnung, ungefragt und ohne die anderen TeilnehmerInnen davon zu informieren, Protokolle online zu stellen. Das hat mMn mit Transparenz nichts tun und fördert nicht gerade den politischen Dialog.

    Gerald Murer

  5. 5

    *seufz* Wenn ich wo zu einer Sitzung geh, und ich fertige ein Protokoll davon an, wozu, glaubst Du, macht man so was? Richtig, damit auch die, die nicht dabei waren, wissen, was gelaufen ist. Wir haben offenbar eine andere Auffassung von Transparenz.

    Warum der politische Dialog nur im Hinterzimmer erfolgen kann/soll, entzieht sich meinem Verständnis.

  6. 6

    >>Warum der politische Dialog nur im Hinterzimmer erfolgen kann/soll, entzieht sich meinem Verständnis.

    Wohl war.
    Also in Zukunft: Vorher fragen obe es veröffentlicht werden kann.

    Wenn jemand dagegen ist: Einfach den Grund publizieren :)

  7. 7

    @Eol: Ich habe gefragt ob ich veröffentlichen darf, vll. hätte ich die Frage noch etwas präzisieren sollen. Hat mich dort schon gewundert, dass es keinee Einwände gab.

  8. 8
    Franz Josef Pepe Lesjak

    @ peter: du hast gefragt, ob du ein protokoll erstellen darfst, wozu du von allen anwesenden die zustimmung erhalten hast.
    du hast NICHT nach veröffentlichung dieses protokolls gefragt und NICHT nach veröffentlichung der namen der anwesenden.
    ich ersuche dich euch eindringlich, es mit der genauigkeit ein wenig ernster zu nehmen.
    außerdem ist es absurd und zu teil auch gesetzteswiderig, wenn ihr die meinung anderer gruppen, organisationen und vereinigungen nicht akzeptiert und meint, eure parteiinterne transparenz auch nach außen anwenden zu können und anderen menschen und „gesellschaftlichen plastiken“ überstülpen zu dürfen.
    es sollte für jeden halbwegs gebildeten und denkfähigen menschen klar sein, dass die eigene freiheit da aufhört, wo jene des anderen anfängt. und das ist eine grundvoraussetzung zu einem friedlichen und fairen miteinander.

  9. 9

    @pepe: Es tut mir leid, dass ich mich missverständlich ausgedrückt hatte, es war ein langer Tag und schwierige Gespräche.. Aber es wollte anscheinend auch keiner genau präzisieren was er gerne hätte, dass mit dem Protokoll passiert oder nicht. Hätte ich jemandem schaden wollen, dann hätte ich garnicht erst gefragt.

Was denkst du?

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